Gebote und Gedanken

Sieben Tage sind vergangen seit Beginn unserer Aktion zur Massengeschmack-Spendennacht am 28. November. Bislang hält sich die Zahl an Vorschlägen in Grenzen. Möglicherweise haben die meisten einfach keine Lust, uns herauszufordern – was auch okay ist. Dafür gingen bereits einige Spenden auf unserem Spendenkonto ein – immerhin fast 800 Euro. Vielen Dank dafür! Die Idee, uns von spendablen Personen im Gegenzug quasi fremdsteuern zu lassen, fand ich jedenfalls recht charmant. Ich frage mich nur, was ich etwa hiervon halten soll:

“Mein Vorschlag für die Spendennacht wäre: Holger (oder meinetwegen auch jemand anderes aus dem MG-Team) entfernt Lars Bart auf der Spendennacht vor laufenden Kameras mittels Wachsstreifen, da mir einfaches abrasieren als zu langweilig erscheint. Ich wäre bereit dafür 200 € zu spenden.”

Zweifellos sind 200 Euro eine hübsche Summe – aber deswegen werden wir unserem Lars wohl kaum Höllenqualen zumuten.

Weitere Vorschläge, die per Mail kamen:

“Die gesamte Moderation einer Folge Pressesch(l)au soll ausschließlich in
Reimen stattfinden. Nicht betroffen sind Einspieler sowie Zitate oder
vorgelesene (Zeitschriften-)Texte. Betroffen hingegen wären neben Lars
auch das Gespräch mit Holger (Anmerkungen aus dem Chat), wobei die
Anmerkungen aus dem Chat selbst dann entweder als wörtliches Zitat nicht
der Reimform unterworfen wären, bei sinngemäßer Wiedergabe aber auch
gereimt werden müssten. Mein Gebot für eine solche Folge: 40 Euro.”

“Holger trägt während mindestens zwei Dritteln der Spendennacht diesen Hut.
Außerdem äußert er sich irgendwann im Laufe der Spendennacht, während er
den Hut gerade auf hat und ohne zu erwähnen, dass dies Teil einer
Absprache ist, sinngemäß wie folgt: “Dass ich jetzt die ganze Nacht hier diesen bescheuerten Hut trage, beweist, dass die Spackos im Forum Recht hatten: Massengeschmack führt Menschen gegen Geld vor und ist damit nicht besser als RTL.”
Die Kosten für die Anschaffung des Hutes würde ich mit 13 Euro übernehmen.
Zusätzlich würde ich mir das Tragen des Hutes und die entsprechende
Wortäußerung 36 Euro kosten lassen, d.h. ich würde insgesamt 49 Euro an
euch zahlen, davon halt 36 Euro Spende (den Hut dürft ihr behalten, d.h.
wenn ihr ihn wieder verkauft bekämt, würde der Verkaufserlös ebenfalls
Alsterfilm gehören.) Zudem würde ich für jeden dieser Hüte eine Pauschale von 17 Euro pro Hut zahlen (das liegt über dem Verkaufspreis, insbesondere wenn mehrere bestellt werden und der Versand dadurch sinkt), maximal jedoch 51 Euro (3 Hüte), wenn sich jeder derbestellten Hüte während der Nacht stets auf einem Kopf befindet (nicht jedoch Holgers Kopf). D.h., wenn z.B. die Maximalzahl von drei Hüten bestellt wird, laufen drei Alsterfilm-Mitarbeiter mit einem solchen Hut herum. Sie dürfen dabei jederzeit tauschen, jedoch sollten die Hut-Träger möglichst die im Bild sichtbaren Personen sein. Dieses Angebot ist an die Bedingung geknüpft, dass das 2. Angebot ebenfalls angenommen wird. Die maximale Spendensumme, die euch zu Gute käme (also abzüglich der Einkaufskosten, wobei ihr auch hier die Hüte behalten dürft) beliefe sich für diese Aktion somit grob auf ca. 28 Euro. Solltet ihr auf alles vollumfänglich eingehen (d.h., beim dritten Angebot würdet ihr während der Spendennacht für die maximale Zahl von 3 Hüten permanent einen Träger haben), dann würde ich noch einmal eine Prämie in Höhe von 20 Euro zahlen, das heißt, ihr bekämt dann 160 Euro von mir für eine gereimte Pressesch(l)au-Sendung und den “Alsterfilm-Hühnerstall”, müsstet von diesen 160 Euro aber die Anschaffungskosten für die entsprechenden Hüte aufwenden (ca. 35 Euro). Zusätzlich zu den obigen Geboten würde ich 10 Euro zahlen, wenn Lars’ Bart- und Haarpracht die Spendennacht ungeschoren überlebt. Immerhin 5 Euro gibt es, wenn er den Haaren oder dem Bart zwar etwas antut, dies aber immerhin schmerzfrei geschieht, also ohne Wachs oder Ähnlichem. Wobei ich hoffe, dass Lars genug Würde hat, um solch schmerzhafte Angebote sowieso auszuschlagen. Meine 5 Euro wären euch in dem Fall sicher.”

“Ich biete Euch 20 Euro wenn Rob Vegas bis zum Jahresende nochmal einen Beitrag in Netzprediger macht. Der Typ war immer allererste Sahne und hatte die mit Abstand besten Beiträge.”

“Hallo Holger, ich freu mich schon total auf die Spendennacht. Ich will das Schauspieltalent von dir und Mario herausfordern und will eine Neuinterpretation der berühmten Szene mit dem Laser aus Goldfinger sehen. Du als Bond und Mario als Goldfinger. Das wäre mir
100€ wert. Sag mir doch ob dir das angemessen scheint.”

“Hallo Holger, Hier mein Gebot: für 5 Euro sagst du bei kurz kommentiert “unsere langjährige informantin Anne G., aus Berlin hat uns wichtige Informationen über posch zugespielt, jedoch sind die Infos so brisant, dass wir hier nicht weiter darüber berichten werden, (sondern den Fall unserem Anwalt gegeben haben)” (letzter teil ist vielleicht rechtlich nicht ok, deswegen in klammern, Hauptsache man erkennt, dass es die Anspielung auf die letzte posch Hunde Mafia Folge ist) und dann machst du ganz normal mit dem nächsten Punkt - Deal or No Deal?”

“Hallo, Mein kleiner Wunsch für die Spendennacht wäre, dass Adam Wolke im Livestream unvermittelt aufspringt und  eine Runde “ARAM SAM SAM” (der Running-Gag aus Skyline-TV) singt. Am lustigsten wäre dies natürlich,  wenn die anderen Teilnehmer davon nichts wissen.
Da dies nur eine kleine und leicht zu erfüllende Bitte ist, würde ich dafür 20€ spenden.
Ich hoffe, der Wunsch wird berücksichtigt, da ich mir dies sehr unterhaltsam vorstelle.
Unabhängig davon wünsche ich euch viel Erfolg bei der Spendennacht.”

Die zitierten Vorschläge sind teils durchaus amüsant. Die Goldfinger-Szene mit Mario und mir für 100 Euro wäre machbar. Für eine gesamte Pressesch(l)au-Folge mit Reimen allerdings nur 40 Euro zu bieten ist etwas mager – immerhin wäre das eine Menge Aufwand in der Vorbereitung. Die Kleinigkeiten, die einen Satz oder ähnliches ausmachen, lassen sich auch realisieren. Der Weg zu einer Summe von 6000 Euro ist allerdings noch weit. Was derzeit fehlt sind ein paar größere Gebote, die uns richtig motivieren.

Im Forum wurden auch Vorschläge gemacht, teilweise auch lustig – allerdings haben die Damen und Herren wohl die Spielregeln nicht ganz verstanden: Wenn kein Gebot an [email protected] eingeht, können wir darauf auch nicht reagieren. Wenn wir etwa einen Currywurst-Drink auf ex trinken sollen, müssen wir den vorher auch besorgen. Spontan in der Spendennacht geht sowas eben nicht. Dies ist ja der Sinn der Aktion. Und wichtig ist: die Summe immer dazu nennen.

Was wir allerdings nicht machen werden sind Aktionen, die die Grenze der Menschenwürde unterschreiten – für kein Geld der Welt! Das “fast” in Klammern in der Überschrift des vorherigen Blogtextes hatte schon seinen Sinn. Joko & Klaas können das gern bei Pro 7 machen, wir lehnend sowas dankend ab.

Um es kurz zu machen: Bis kommenden Mittwoch habt Ihr alle noch Gelegenheit, Euch ein paar lustige Sachen zu überlegen. Und anstatt diese ins Forum zu schreiben, ist eine E-Mail die effektivere Methode… Vielen Dank für die (hoffentlich) rege Teilnahme!

Und wer im Forum lieber weiter diskutieren möchte anstatt kreativ zu sein, kann auch das gern tun.

Für Geld tun wir (fast) alles!

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In der Nacht vom 28. auf den 29 November findet bei uns die große Massengeschmack-Spendennacht statt. Hintergrund sind angefallene Gerichts- und Anwaltkosten im Zusammenhang mit dem beendeten Supernanny-Prozess. Etwa 6000 Euro sind ingesamt zu bezahlen – und das Geld müssen wir irgendwie reinkriegen.

Einfach nur um Spenden zu bitten wäre zu einfach – und auch den Ansprüchen von Zuschauern nicht angemessen. Und daher machen wir das mal anders: Sie spenden – und wir tun im Gegenzug was dafür! Oder anders ausgedrückt: Sie bestimmen das Programm am 28. November selbst.

Das läuft folgendermaßen ab: Schicken Sie bis spätestens Mittwoch, den 18. November einen Wunsch mit Ihrem Gebot an unsere Adresse [email protected] – und wir schauen, ob wir einerseits den Wunsch erfüllen können und andererseits den dafür gebotenen Betrag für angemessen halten. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – hier mal ein paar Ideen zur Inspiration:

– Soll Holger seine Haare wieder kurzschneiden und/oder färben? Oder soll er es gerade nicht tun?

– Soll sich Lars Golenia seinen Bart abrasieren?

– Sollen Alexa und Alexander statt schwarz mal ein verrücktes Manga-Outfit tragen?

– Sollen Mario und Porni endlich mal das lang erwartete Kartoffel-TV machen?

– Soll das Sakura-Team mal etwas ganz anderes tun als über Manga und Anime sprechen?

– Soll Fabian seine Netzprediger-Moderation mal ganz ungewöhnlich gestalten?

– Soll Adam Wolke irgendeinen Unfug mit versteckter Kamera treiben?

Möglich wäre auch, dass jemand ein “Studio”-Drehbuch schreibt und wir es genauso drehen – wenn die Spende hoch genug ist. Auch könnte sich ein Spender einen Fernsehkritik-TV-Beitrag zu einer Sendung seiner Wahl wünschen. Oder Lars rezensiert in Pressesch(l)au eine Zeitschrift nach Wunsch. Natürlich können Sie als Zuschauer sich auch in ein Format einkaufen: Möchten Sie beim “Studio” dabei sein in einer Wunschrolle? Oder ein Türchen im Adventskalender präsentieren? Oder bei Pantoffel-TV mal mit auf dem Sofa sitzen und den Lieblingsfilm Ihrer Wahl mit uns besprechen?

Möglich ist also vieles – und offen sind wir für alles. Natürlich können sich im Forum auch mehrere Spender zusammentun, um einen ausreichenden Betrag zu bieten für etwas.

Wir freuen uns auf eine unvorhersehbare und verrückte Spendennacht am 28. November. Diese wird übrigens für alle übertragen – auch Zuschauer ohne Abo können live dabei sein.

Abseits davon können Sie natürlich auch einfach so etwas spenden:

Holger Kreymeier
Hamburger Sparkasse
BLZ 200 505 50
Konto 1317468310
IBAN DE69 2005 0550 1317 4683 10
BIC HASPDEHHXXX

Paypal: [email protected]

Und denken Sie gerade jetzt zum Weihnachtsgeschäft an unseren Amazon-Link, der Sie nichts extra kostet, aber uns eine Prämie einbringt: http://www.amazon.de/?_encoding=UTF8&camp=1638&creative=6742&linkCode=ur2&site-redirect=de&tag=fernsehkrit09-21

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr Team von Massengeschmack-TV

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